Fazit zur Blogparade: Eine eigene Familie gründen – ja oder nein?

Die erste Blogparade auf „mein-baby-und-ich.de“ ist zu Ende und ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Mitmachern und Beobachtern für euer Interesse an dem Thema. Ich habe die eingehenden Beiträge mit Spannung verfolgt und möchte euch nun einen kurzen Einblick in jeden einzelnen gewähren.

Familie gründen

© Linus Malmquist

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Den Anfang macht „eine ganz normale Familie“. Was ich ehrlich gesagt als einleitenden Satz schon super toll zur Auswertung dieser Parade finde. 😀 Die 3 sind eigentlich 4. Denn neben einem Kleinkind lebt da auch noch der Hund mit im trauten Familienalltag. Eigentlich hätte es schon mit spätestens 26 soweit sein sollen. Dass es dann doch erst mit 30 soweit war, bedauert hier aber auch keiner. Und dass es nicht daran lag, dass es nicht geklappt hätte, kann man schon gar nicht behaupten. Denn wie so oft, ließ nur das „IRGENDWANN“ wieder einmal so auf sich warten. Mit dem „GO“ kam dann aber auch schon die Schwangerschaft und eine nun mittlerweile 3 Jahre bestehende glückliche Kleinfamilie. Hurraaaaa! 🙂

Auch Carmen erzählt uns im Nordfriesen Tagebuch von ihren ergreifenden und damit meine ich wirklich ERGREIFENDEN Geschichte! Denn so wunderbar sich das Schicksal für ihr erstes Mäuschen doch gefügt hat, möge es das nun doch bitte noch einmal tun. Ein klassisches Beispiel vom „Wollen“ und „Können“ gepaart mit viel Geduld, Gelassenheit und Hoffnung. Ich wünsche dir alles alles erdenklich Gute und dass du bald wieder einen überraschenden Besuch beim Doc hast und dann hoffentlich mit einer superduperpositiven Nachricht ganz vielen anderen Frauen in einer ähnlichen Situation Mut machen kannst. Ich drücke dir gaaaaaanz fest die Daumen.

Kira Nolte gehörte zur Kategorie Frauen, die sich der Karriere verschworen haben und dem eigenen Kinderwunsch bis auf weiteres abgesagt hatten. Ha ha. Denn erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt! 🙂 Und so richtet sie während sie hier an dieser kleinen Parade teilnimmt heimlich still und leise mittlerweile schon das 2. Kinderzimmerchen ein! Die Macht der Natur sag ich da bloß. Und auch wenn Kindchen Nummer 1 ungeplanter hätte nicht sein können und damit zu den seltenen „TroPiKindern = Trotz Pille Kindern“ 😉 gehört, macht Kira als Mutti nun schließlich doch einen mehr als glücklichen Eindruck. Alles Gute und vielen Dank für’s Mitmachen! 🙂

Marcus Beitrag trägt die philosophische Überschrift „Warum sich Männer und Frauen beim Thema – Familie gründen – selbst im Weg stehen? Er beschreibt in seinem Blog, wie das Durchschnittsalter der werdenden Muttis nun mittlerweile schon auf 31 hoch gewandert ist und stellt einige Thesen auf, woran das so liegen könnte. Wie gut müssen wir unseren Partner kennen, bevor wir uns dem Thema Familienplanung widmen? Ist unsere Angst vor einer Geburt größer als der Wunsch nach einem eigenen Baby? Zerstört ein Kind die eigenen Karrierepläne?

Marcus resümiert seinen Beitrag mit einer hübschen Metapher, die ich an dieser Stelle einfach noch einmal für euch zur Verfügung stellen möchte:

Bevor es das Internet gab – hat es niemand vermisst oder gewollt. Jetzt können sich viele Menschen ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Beim Thema eine Familie zu gründen ist es ähnlich. Den wahren Wert einer Familie erkennt man erst, wenn man eine Familie gegründet hat.

Das Erdbärmädchen (welch schöner Name!) nimmt eine etwas andere Rolle in Bezug zu diesem Thema ein. Sie ist nämlich noch die einzige kinderlose im Bunde der Teilnehmer dieser Parade. Ihre Problematik ist allerdings eine andere. Denn trotz großem großem Kinderwunsch, möchte sie ihrem Studium aktuell noch Vorrang geben, wobei sie im Kopf wahrscheinlich schon längst mehr als bereit für ein Baby wäre. Daher meine Frage an dich liebes Erdbärmädchen: Aber was spricht denn dagegen im Studium ein Baby zu bekommen? Ist es nicht viel besser, als wenn du dann fertig studiert hast und nicht ins Berufsleben einstiegen kannst? Wenn dein Anerkennungsjahr durch ist und du erstmal die Babyauszeit nimmst, ist es doch eigentlich viel schwieriger, oder nicht? Meiner Erfahrung nach ist es super während des Studiums die Kinderplanung in Angriff zu nehmen. Wird man als BaFöG-Empfängerin während des Studiums schwanger, muss man ja sogar das nicht mehr zurück zahlen. Davon ganz abgesehen scheint dein Bedürfnis nach einer eigenen Familie ja jetzt schon so tief zu sitzen, dass das Warten auf „den richtigen Zeitpunkt“ doch nur den Druck erhöht, dass dann auch wirklich alles klappen und passen muss. Mein Tipp: Überleg doch einfach einmal gemeinsam mit deinem Freund, ob ihr es euch nicht doch schon während des Studiums vorstellen könnt. Und wenn ja, dann lasst es einfach darauf ankommen. Das Schicksal wird schon wissen, was gut für euch ist. 🙂

In diesem Sinne noch einmal vielen vielen Dank für Eure Teilnahme und ich bin ganz baff, dass es doch niemand gab, der das Thema Familienplanung für sich gar nicht als Option erachtet …

 

Adelina Horn

Mami und Bloggerin aus Leidenschaft. 2 Kinder, 1 Mann, kein Haustier & viele vielen Ideen und Gedanken im Kopf.

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