Was ist ein TroPi-Kind?

Als ich den Ausdruck „TroPi-Kind“ zum ersten Mal hörte, wusste ich wahrscheinlich genauso wenig wie ihr damit anzufangen. Ich habe kein TroPi-Kind. Aber meine beste Freundin. Und sie war es auch, die diesen Begriff bei uns einschleuste.

TroPi = steht für Trotz Pille – Kind! 🙂 Und bedeutet quasi, dass das man schwanger geworden ist trotz Verhütung und somit zu dem minimalen Prozentsatz gehört, bei denen die Wirkung der Pille aus irgendeinem unerfindlichen Grund nicht der Kraft der Natur Stand halten konnte. Grüne kann das viele haben. TroPi-Kinder können zum Beispiel entstehen, wenn Mama zu viele Schmerzmittel oder andere Medikamente nehmen musste wie Paracetamol und dadurch Wechselwirkungen mit der Pille entstanden sind. Vielleicht hat Mama sich aber auch aufgrund eines Magen-Darm-Infektes nach Einnahme der Pille erbrochen, so dass deshalb keine sichere Wirkung zu Stande kam.

Ganz zu schweigen vom „eigenen Versagen“ durch Vergessen oder Unregelmäßigkeiten bei der Einnahme der Pille. Bei einer Behandlung mit Antibiotika sollte eine zusätzliche Verhütung gewährleistet werden, da auch hier die Wirksamkeit der Pille nicht mehr erwiesen werden kann. Übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum, genauso wie andauernder Durchfall können ebenso die Wirkung der Pille beeinträchtigen.

Der Pearl-Index

Die Sicherheit einer Verhütungsmethode wird durch den Pearl-Index angegeben. Dieser liegt bei der Anti-Baby-Pille bei 0,1-0,9 und besagt, dass von 1000 Frauen, die mit der Pille ein Jahr (gleichgesetzt mit zwölf bis dreizehn Zyklen) lang verhüten, maximal 9 schwanger werden. Das kann schon mal passieren.

TroPi-Kind

© Juhan Sonin

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Und lieb haben wir sie ja allemal unsere süßen Überraschungs-TroPi-Kinder! 🙂

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Adelina Horn

Mami und Bloggerin aus Leidenschaft. 2 Kinder, 1 Mann, kein Haustier & viele vielen Ideen und Gedanken im Kopf.

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