Wasseranalyse! Wie gut ist unser Lebensmittel Nummer 1?

Mit dem Nachwuchs beginnt bei vielen Eltern eine neue Periode der Achtsamkeit. Sorgsam wird die erste Kinderzimmereinrichtung ausgewählt. Schadstofffrei sollen die Spielzeuge sein. Naturbelassen die Kleidungsstücke. Und biologisch erzeugt die Lebensmittel. Die Tendenz zur Gewahrsamkeit seines Konsums und den Dingen, mit denen wir uns umgeben, ist für viele Eltern ein Eintauchen in eine neue Welt. Das genaue Hinsehen, das Hinterfragen alter Gewohnheiten und der Wunsch, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, stellt uns dabei vor viele Herausforderungen.

Photographed by Wendelin Jacober (CC)

Wasser ist unser Lebenselixier

Doch während der Blick in die Ferne schweift und sich von Trends wie Nachhaltigkeit und Regionalität beeinflussen lässt, geraten tagtägliche Belange nur selten in unser Visier. Wasser ist und bleibt das Lebensmittel, aus dem wir maßgeblich bestehen. Wasser zu trinken, erscheint uns dabei möglicherweise zu banal, als bereits hier das eigene Tun in Frage zu stellen. Dabei ist Wasser für Babynahrung testen ein hilfreicher Schritt in die richtige Richtung.

Mineralwasser oder Trinkwasser?

Mineralwasser aus der Kaufhalle ist beliebt, obwohl die Anforderungen bezüglich seiner Qualität deutlich geringer sind als beim Trinkwasser, was aus unserer Leitung kommt. Es gibt weniger Grenzwerte für kontrollbedürftige Stoffe beim Mineralwasser als beim Trinkwasser. Auch Abbauprodukte von Pestiziden dürfen im Mineralwasser sein. Die Mineralwasserverordnung gibt Grenzwerte für 18 zu testende Parameter an. In der Trinkwasserverordnung sind es immerhin 54 (!) Parameter. Auf Chlorverbindungen, Kohlenwasserstoffe (PAK), organische Chlorverbindungen, Fungizide oder Herbizide wird bei Mineralwasser zum Beispiel gar nicht getestet.

Also nur noch Wasser aus dem Hahn?

Behörden und Wasserbetriebe beschwören die Unbedenklichkeit des Trinkwassers aus der Leitung. Dabei endet die behördliche Kontrolle an den Zuleitungen unserer Häuser. In den Hauswasserleitungen leben Millionen von Bakterien in Biofilmen. Manche sind nützlich, manche stark gesundheitsgefährdend. Ein hohes Gefahrenpotenzial sind die hauseigenen Wasserleitungen. Die Wasserbetriebe gewährleisten ein einwandfreies Trinkwasser bis zum Hausanschluss. Ab diesem Punkt bis zum Wasserhahn sind etliche Meter Wasserleitungen in denen das Wasser unkontrolliert fließt.

Es gibt 3 Möglichkeiten

  1. Um herauszufinden, wie es um eure Wasserleitungen und die bei euch persönlich vorhandene Wasserqualität bestellt ist, könnt ihr einen Labortest machen.
  2. Anstelle von Mineralwasser aus der Plastikflasche könnt ihr auf reines Quellwasser aus Glasflaschen umsteigen.
  3. Könnt ihr einer unzureichenden Trinkwasserqualität mit einem Wasserfilter Abhilfe verschaffen oder – falls es sowas in eurer Nähe geben sollte – euch Wasser an sogenannten Wassertankstellen abfüllen lassen. (So machen wir das bei uns :))

Trinkwasser zu Hause filtern

Als Wasserfilter kann ich nur die Umkehr-Osmose-Filter empfehlen, da sie wirklich nur noch die puren Wassermoleküle ins Glas lässt und wirklich alles bis hin zu Medikamentenrückständen aus dem Wasser zieht. Die Filter kosten enorm viel Geld. Aus diesem Grund fahren wir 2 mal die Woche in ein befreundetes Restaurant hier in Leipzig, wo wir uns das gefilterte Wasser abholen können. Es hat die gleiche Wasserqualität wie Quellwasser, was wir auch manchmal kaufen. Aber bei 4 Personen sind mir das einfach zu viele Glasflaschen, die gehändelt werden wollen, wenn jeder seinen Flüssigkeitsbedarf damit deckt 🙂

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Adelina Horn

Mami und Bloggerin aus Leidenschaft. 2 Kinder, 1 Mann, kein Haustier & viele vielen Ideen und Gedanken im Kopf.

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