Wohngesunde Babyzimmer

Als Mami oder Papi will man immer das Beste für seine Kleinen. Oft sehe ich jedoch, dass Eltern gerade dadurch gern einmal im hohen Bogen über’s Ziel hinaus schießen. Denn wie so oft ist auch hier weniger manchmal mehr. Denn in unserem Nestbautrieb überkommen uns so viele tolle Ideen, was unser kleiner neuer Erdenbürger alles benötigen könnte, dass die erste Babyzimmereinrichtung einem voll ausgestatteten Babyhotel mit 5 Sternen gleicht.

Was braucht das Baby wirklich?

Auf meiner Erfahrung benötigt das Baby in den ersten Wochen und Monaten in erster Linie Liebe, Wärme und Geborgenheit. Die bekommt es reichlich in Mamas Arm oder elterlichen Bettchen. Wer bereits früh Wert darauf legt, dass das Kleine bereits im eigenen Bettchen untergebracht werden soll, achte hier am besten darauf, die Schlafstätte so schlicht wie möglich zu gestalten. Babys brauchen weder Kuschelkissen noch Nestchen. Ein passender Schlafsack, eine Randbegrenzung und vielleicht eine kleine Spieluhr oder ein Windspiel sind ideal, um das Baby in den ersten Wochen und Monaten sachte in den Schlaf zu wiegen.

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© Allnatura

Am Tage wird es seine Zeit damit verbringen, dicht an Mami und Papi gekuschelt zu sein, liegend seine Umgebung zu erkunden oder auf dem Wickeltisch nackig umher zu strampeln. Im Zweifel benötigt es hierfür nicht einmal einer festen Wickelinstallation, wenn auch ich die unmittelbare Nähe zu einer Wasserquelle zu schätzen gelernt habe.

Natürlich, praktisch, gut

Ich schwöre auf Naturmaterialien sowohl bei der Bekleidung, dem Spielzeug, als auch dem Mobiliar für Kinder. Wenn ich es umgehen kann, vermeide ich es, die Dinge neu zu kaufen, sondern bevorzuge gut erhaltene gebrauchte Gegenstände, da diese weniger Schadstoffe enthalten, als jene, die noch frisch nach Fabrik duften.

Das plastikfreie Zimmer

Bei www.allnatura.de könnt ihr euch inspirieren, wie wohnlich, gemütlich und kindgerecht eine Babyzimmereinrichtung aus purem Holz sein kann. Massive Sprossen, statt lavede Lamellen! Möbel aus Holz sind nicht nur stabiler, sondern auch gesünder und langfristig variierbarer als vergleichbare Bettchen, Schränkchen oder Tischchen aus Hartplaste.

Wenn wir schon bei der Ernährung, der Einnahme von Medikamenten oder den Textilien für unser Baby eine große Sorgfalt an den Tag legen, warum dann nicht auch beim Mobiliar? 🙂

Spezialtipp:

Auch wenn ökologische Möbel in der Erstanschaffung häufig etwas über der Otto-Normal-Kinderzimmereinrichtung liegen, rentiert sich die Investition im Alltag jeden Tag auf’s Neue. Und wenn Sie mehr als 1 Baby planen, dann natürlich umso mehr. 😉

Adelina Horn

Mami und Bloggerin aus Leidenschaft. 2 Kinder, 1 Mann, kein Haustier & viele vielen Ideen und Gedanken im Kopf.

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  1. Der erste Umzug mit Kind
    […] für Ihr Kleines im ersten Lebensjahr kaum mehr Platz als zuvor. Im Idealfall schläft Ihr Baby mit an Ihrer…

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