Schlaflieder und Abendrituale für Babys & Kleinkinder

Es ist kein Geheimnis, dass routinierte und immer wiederkehrende Rituale unseren Kleinen Halt gewähren. Sie zur Ruhe bringen und es erleichtert, sich im bunten Alltagsdschungel zu navigieren. Feste Zeiten, Rhythmen und Abläufe sind dabei ein wunderbar leichtes aber zugleich effektives Wundermittel, um den gemeinsamen Tagesablauf zu gestalten.

Da insbesondere das Zu-Bett-bringen in vielen Familien lange ein Thema ist, möchte ich heute unser Abendritual einmal mit euch teilen. Inspiriert zu diesem Artikel hat mich der Aufruf zur Blogparade vom Papa-Blog „Kinderliedergarten“, der seinerseits bereits seine Erfahrungen und Erlebnisse schilderte und nun auch auf unsere neugierig ist.


Photographed by Abigail Batchelder (CC-BY)
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Gute-Nacht-Geschichte, Dämmerschein & Lieder

Solang ich mit einem Kindchen alleine das Zu-Bett-bringen gestaltete, konnte ich mich recht gut auf die Bedürfnisse der Kleinen einstellen. Heute mit 2 Kindern, gehen die auch gut und gern einmal ganz ganz weit auseinander. Denn ein 4 und ein 1 jähriges Kind haben weder Interesse an der gleichen Art von Geschichtenbuch noch die gleiche Vorstellung vom „in den Schlaf kuscheln“.

Aus diesem Grund hat sich bei mir folgende Kombinationsstrategie herauskristallisiert:

Nachdem wir uns im Badezimmer bettfein gemacht haben, ist das Kinderzimmer schon in ein kleines Dämmerlicht getaucht. Wir suchen ein Bilderbuch mit Geschichte heraus, kuscheln uns unter eine große Decke und erzählen uns, was wir entdecken. Wenn sich alle müde geschaut haben, legt jeder sein Köpfchen auf ein Kuschelkissen und ich beginne zu singen.
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TOP 3 Schlaflieder:

Weißt du, wie viel Sternlein stehen

Horch was kommt von draußen rein

Leise Peterle leise

Meistens ist in dieser Zeit weitestgehend Ruhe eingekehrt. Mit ein bisschen Glück ist auch die Hälfte der Bande bereits im Traumland. Alle übrig munteren Äuglein werden jetzt in den Schlaf gekrault. 🙂
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Musik als Einschlafritual

In unserem Gute-Nacht-Ritual gibt es nichts vom Band. Nur hausgemacht 🙂 Mein Freund begleitet seine Lieder mit Gitarre, bei mir gibt es nur die Stimme. Spannend und aufschlussreich finde ich jedoch auch, dass die Lieder zwar eine beruhigende und gewissermaßen auch einlullende Wirkung haben, manchmal aber auch einfach zum Mitsingen oder konzentriertem Lauschen animieren und somit aus dem vorherigen Dämmermodus nochmal eine kleine Aktivierung der Aufmerksamkeit darstellen können. Nehmen lassen wir uns das Musizieren dennoch nicht. Ist es doch so schön, wenn sich zum eigenen Gesang nach und nach ein wohlig tiefer Atem gesellt …. 🙂

Adelina Horn

Mami und Bloggerin aus Leidenschaft. 2 Kinder, 1 Mann, kein Haustier & viele vielen Ideen und Gedanken im Kopf.

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