Alles in den Mund

Langsam aber sicher entwickelt sich Ihr Baby zu einem kleinen Entdecker. Erst erforschte es seine Umwelt mit den Augen, dann zunehmend mit den Händen und jetzt entwickelt es einen ungebändigten Drang danach, seine Umwelt zu begreifen. Und zwar mit allem, was dazu gehört.

Und da Ihr Baby das am besten kann, in dem es alles, was es findet in den Mund steckt, wird diese Tätigkeit über kurz oder lang seine absolute Lieblingsbeschäftigung. Dass dabei nicht immer nur das im Munde landet, was auch dafür vorgesehen war, bleibt nicht aus. Versuchen Sie sich selbst einmal in die Lage Ihres Babys hinein zu versetzen. Fällt es nicht ungeheuer schwer zu unterscheiden, was in unserer Welt essbar ist und was nicht?

Alles in den Mund

© Sergiu

Die meisten Dinge, die sich Ihr Baby im Laufe des Tages in den Mund steckt sind wahrscheinlich ihrem prüfenden Blick nicht entkommen. Doch hin und wieder verpasst auch das wachsame Mutterauge den einen oder anderen Krumen auf dem Weg in Babys Mündelein. Was für ein Schreck, wenn Babys Augen dann auf einmal weit aufgerissen in unsere Richtung blicken und es zaghaft den Mund öffnet und zu würgen beginnt. Denn bei einigen Dingen, die Babys in die Finger bekommen, ist Achtung geboten.

Geben Sie Ihrem Baby nichts Giftiges in die Hände!

Wenn Sie nicht absolut sicher sind, ob ein Gegenstand mit dem Ihr Baby spielen möchte Giftstoffe enthält, prüfen Sie es lieber nach. Lassen Sie Ihr Baby nicht mit Reinigungsmitteln oder anderen Chemikalien, Kosmetikprodukten oder ähnlichem spielen, da es sie in den Mund nehmen und schlucken könnte.

Kleinteile sind für Babys ebenfalls ungeeignet

Denken Sie an den Klassiker: Das Überraschungsei. Kleine Teilchen und Spielzeuge dieser Art sind für Ihr Baby zwar unheimlich spannend, stellen aber gleichzeitig auch eine Gefahr dar, in einem Happs verschluckt zu werden.

Schadet Dreck meinem Baby?

Wenn Ihr Baby gerade anfängt an Teppichfransen zu lutschen, Hausschuhe anzuknabbern oder mit den Schnürsenkeln zu spielen, fragen Sie sich vielleicht auch das eine oder andere mal „Schadet ihm der Dreck nicht?“ Machen Sie sich keine zu großen Sorgen. Gegen den normalen Staub und Schmutz, mit dem wir alle umgeben sind, haben die Kleinen bereits genügend Abwehrkräfte entwickelt, um sich selbst zu verteidigen. Seien Sie unbedingt wachsam, aber nehmen Sie Ihrem Baby nicht alles gleich aus der Hand, was es belutschen möchte.

Adelina Horn

Mami und Bloggerin aus Leidenschaft. 2 Kinder, 1 Mann, kein Haustier & viele vielen Ideen und Gedanken im Kopf.

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