Geburtskarten selber machen oder kaufen?

Kaum ist das Baby da – jagt der frisch gebackene Papa die SMS ins ganze Universum hinaus: ES IST VOLLBRACHT! Gespickt mit den wichtigsten Infos wie Name, Geburtszeit und Geburtsgewicht wissen bei Zeiten alle, die seit Wochen und Monaten dem lieblichen Ereignis entgegengefiebert haben, Bescheid.


Malikt | CC-BY

Doch ersetzt so ein modernes Medium die Altbewährte – noch lange Zeit später am Kühlschrank hängende – Geburtskarte? In meinem Umfeld nicht. Mittlerweile haben sich die Babys fast aller meiner Freundinnen mit ihren kleinen süßen Newborn-Knautschgesichtern an irgendeiner meiner Pinnwände verewigt. Und so empfand auch ich es als besonders schönes Ritual anlässlich dieses besonderen Ereignis mal wieder zum echten Briefumschlag zu greifen.

Bastelalarm oder Machen lassen …

Ich bin zugegebenermaßen so eine richtige Bastelelli. Deshalb wollte ich es mir in Runde eins auch keineswegs nehmen lassen, aus großen bunten Bögen Tonpapier die kleinen Kärtchen entstehen zu lassen. Puh. Und ich erinnere mich nur zu gut. Schatz, wir brauchen noch Kleber, Schnur, Sterne, Packpapier, dies, das und jenes. Das gibt es in diesen 4 verschiedene Läden – kannst du mir das besorgen oder muss ich selbst das Wochenbett verlassen? ;D Nach 4 Falschlieferungen meines Liebsten ward ich zufriedengestellt. Nun folgten die Fehlbasteleien. Unzählige missglückte Anläufe später (es muss schließlich PERFEKT werden!!!) hatte ich die gefühlt 479.028 Karten dann versandbereit. Das Wochenbett war dann allerdings auch vorbei. Und das Kindchen schon bei weitem nicht mehr so knautschelig wie im Bild. Auf die ersten „Ihr verschickt wohl gar kein Geburtskärtchen!??“ schnaufte ich schon fast empört: „Ich bin doch schon dabeeeeeeheeei!“. Aber das senkte mein Stresslevel dann auch nicht mehr.

Zeit ist ein Geschenk – erhalt es dir 😉

So beschloss ich in der zweiten Runde einen anderen Weg einzuschlagen. Mein Bäuchlein wölbte sich noch nicht einmal deutlich sichtbar unter dem Pulli als ich schon die Entdeckung machte, dass man im Netz auch einige überragend schöne Geburtskarten finden kann. Ich sympathisierte zwar sogar kurz mit dem Gedanken, sie sogar schon vor der Geburt vorzubereiten, aber diese Idee verwarf ich – ohne Abergläubisch zu sein – dann doch recht schnell wieder.

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Doch mein Gemüt beruhigte das Bewusstsein sehr, einen großen Stressfaktor aus Wochenbett 1 nun aktiv outsourcen zu können. Ich habe mich trotzdem für ein Kärtchen im DIY Look entschieden – nur war mein DIY Anteil diesmal eben deutlich geringer … 😉 Es war fast schon eine Genugtuung die fertigen Resultate diesmal nur noch an der Tür in Empfang zu nehmen und in die beschrifteten Umschläge einzutüten.

DIY rennt euch nicht weg

Das mag sicherlich jeder anders sehen. Aber Zeit fürs Selbermachen bleibt mit kleinen Kindern noch genug. Die ersten Wochen sind zum Kuscheln da <3. Und abgesehen vom ersten Prototyp, ist Karten basteln doch eine mühseelig monotone „Kreativchallenge“ … Und uns stehen ja schließlich von nun an noch genug Kindergeburtstage bevor, bei denen nicht alles PERFEKT sein muss. 🙂

Die hier gezeigten Bilder stammen vom Online-Shop Cartland.de. Vielen Dank für die Bereitstellung & Kooperation.

Adelina Horn

Mami und Bloggerin aus Leidenschaft. 2 Kinder, 1 Mann, kein Haustier & viele vielen Ideen und Gedanken im Kopf.

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