Schwer, schwerer: mein neuer Schulranzen.

Als wäre die erste Klasse nicht schon schwer genug! Das vertraute Umfeld verlassen, vom Größten Kind im Gebäude zum Kleinsten und die jahrelang gereiften Freundschaften weichen unbekannten Gesichtern. Das Jahr der Einschulung stellt nicht nur unsere Erstklässler, sondern auch unsere Nerven auf eine gehörige Probe.

Bei den meisten Kids beginnt der Verarbeitungsprozess bereits mit den letzten Monaten des Vorschulunterrichts. Nichts selten schwingt neben der Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt auch Wehmut mit, Altes und lieb gewonnenes loslassen zu müssen. Die engsten Freundschaften werden mit Schwüren besiegelt und man erwartet sehnsüchtig das Nachkommen der Spielgefährt*Innen in nur einem Jahr. Bis zum ersten Schultag …

… denn dann durchdringt der neue Alltag unsere reizüberfluteten Kinder von jetzt auf gleich mit einer Tsunami-Welle neuer Eindrücke, die von heute auf morgen das noch gestrige Kindergartenerleben in die Vergangenheit drängt.  

Auf den Schultern: Last oder Leichtigkeit?

Der Schulranzen ist die regelrechte Manifestation der Veränderung. Und das Spüren unsere Kleinen vom ersten Tag. Der Ranzen symbolisiert nicht nur die neu hinzugekommene Verantwortung, sondern auch die Erwartungen, die viel zu oft unerreichbar hoch sind für ein Kind, welches bis gestern noch im Sand spielen durfte.

Umso wichtiger ist es, dass wir bei der Auswahl eines geeigneten Ranzens nicht nur auf das schönste Motiv, sondern auch ein paar zusätzliche Aspekte Wert legen, damit unsere kleinen Schulanfänger unter dieser Last nicht leiden, sondern wachsen können.

Hilfreiche Kriterien bei der Ranzenwahl:

  • geringes Leergewicht
  • ein verstellbarer Hüftgurt, der das Gewicht des Ranzens verteilt
  • in der Länge verstellbare Tragegurte
  • Rückenpolster, für ein angenehmes Tragegefühl
  • breite und zusätzlich gepolsterte Schulterriemchen
  • unterschiedlich große Fächer, um Ordnung in die Schulsachen zu bringen
  • ein stabiler Ranzenboden
  • strapazierfähiges und wetterfestes Material
  • fluoreszierende und retroreflektierende Flächen

Wenn ihr einen Ranzen gefunden habt, der in diesen Kriterien gut abschneidet und zusätzlich noch euren geschmacklichen Veränderungen der nächsten 4 Jahre (bis das Kind die Grundschule abschließt) Stand hält, seid ihr mit eurer Entscheidung auf der sicheren Seite. 🙂

Adelina Horn

Mami und Bloggerin aus Leidenschaft. 2 Kinder, 1 Mann, kein Haustier & viele viele Ideen und Gedanken im Kopf.

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